NAX contact architects - details

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company:   wörner traxler richter
title:   - -
Prename:  
Name:  
address:   Hanauer Landstraße 194
city:   60314 Frankfurt am Main
country:   Deutschland
telephone:   +49.69.959100.0
e-mail:   ffm@wtr-architekten.de
website:   www.wtr-architekten.de
contact - country:   Deutschland
 
project 1:   Universitätsklinikum Leipzig |Zentrum für Frauen- und Kindermedizin ZFK und Zentrum für Konservative Medizin ZKM
year of constr. 1:   2009
comment 1:   Wettbewerb | 1. Preis 2003 NF | 42.300 m², BGF | 84.840 m² Mitten in der Leipziger Innenstadt wurde innerhalb von fünf Jahren das Universitäts-klinikum durch zwei neue Klinikzentren und das Verwaltungsgebäude komplet-tiert. Damit verbunden war auch der städtebauliche Auftrag, einem gesamten Straßenzug ein neues Gesicht zu geben. Auf der Suche nach einer identitäts-stiftenden Adresse und positiven Außen-wirkung entstand die Idee des verkehrs-beruhigten „Gesundheitsboulevards", an dem heute die vier- bis fünfgeschossigen Neubauten mit ihren städtischen Fassaden wie Perlen an einer Kette liegen. Das historische Gebäude der „Alten Chirurgie“ bildet den Eingang des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin. Herz und Mittelpunkt ist das zentrale, dreigeschossige Atrium - gleichermaßen Trennung und Verbindung von Frauen- und Kinderklinik. Das Zentrum für Konservative Medizin erhielt einen gemeinsamen Eingang mit dem bereits bestehenden Operativen Zentrum. Eine langgestreckte Halle mit Restaurant und Seminarräumen bildet das Rückgrat des ZKM und ist Empfangs- und Haupterschließungszone für das gesamte Gebäude. Mit einer großflächigen Glasfassade zum grünen Patientengarten wird sie gleichzeitig zum angenehmen Warte- und Aufenthalts-bereich. Im Inneren beider Klinikzentren gibt es eine klare funktionelle Ordnung, die hoch frequentierten Untersuchungs- und Behandlungszonen liegen in der Eingangsebene, die Pflegebereiche in den oberen Geschossen. Sogenannte „Floatingzonen" ermöglichen durch eine flexible Zuordnung von Patientenzimmern und eine Zusammenlegung von bis zu vier Pflegestationen eine Anpassung an den jeweiligen Belegungsgrad.
 
project 2:   Universitätsklinikum Aachen | Sanierung und Neustrukturierung des Pflegebereichs
year of constr. 2:   2012
comment 2:   NF | 9.080 m², BGF | 15.400 m² Der im Stil der 1970er Jahre errichtete der High Tech-Gigant mit seinem nach außen gekehrten Technikleben steht seit 2008 unter Denkmalschutz. Im Inneren weist das Aachener Universitätsklinikum eine enorme Raummobilität und neben viel Silber Farberlebnisse von blutrot über orange und schwefelgelb bis giftgrün auf. Bis zum heutigen Tag übertrifft der Maßstab der streng symmetrischen und systematisch geordneten „Mega-Struktur" alle realisierten Kranken-hausprojekte in Deutschland. Auf der enormen Nutzfläche von 130.000 m² sind sämtliche Klinikfunktionen - Lehre, Forschung und Krankenversorgung - unter einem Dach zusammengeführt worden. Seit 2007 werden nun im Rahmen groß angelegter Umbau-maßnahmen die Zahl der Betten um fünfzehn Prozent reduziert und die Pflegebereiche neu strukturiert. In einem ersten Bauabschnitt erfuhr das Haus dabei neben der technischen und funktionalen Anpassung eine wesentliche Verbesserung der atmosphärischen Qualitäten. Die bereits vorhandenen, charakteristischen Lichthöfe wurden in den Pflegeebenen um drei weitere ergänzt, und eine Vielzahl unbelichteter Räume erhielt somit Tageslicht und eine natürliche Belüftung. Die Atmosphäre der Klinikräume wird auch nach dem Umbau von den prägnanten Farb- und Stilelemente geprägt.
 
project 3:   Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenOncoRay | Gemeinsames Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie
year of constr. 3:   2013
comment 3:   NF | 3.550 m², BGF | 9.050 m² Das erste ostdeutsche Protonen-therapiezentrum gehört zu der europaweit sehr kleinen Gruppe derartiger Einrichtungen und ist auf dem Campus des Universitätsklinikums Dresden angesiedelt, weitere Partner sind die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Neben der Anbindung an die bestehende Klinik für Strahlentherapie war auch eine sensible städtebauliche Einordnung des komplexen Gebäudes in das benachbarte Wohngebiet mit denkmalgeschützter Villenbebauung gefordert. Prinzipiell gliedert sich der Neubau in zwei wesentliche Bauteile – in den Forschungsbereich mit Dienst- und Verwaltungsräumen und in den Behandlungs- und Experimentalbereich mit Gantry und Zyklotron - die im Einzelnen funktional noch stärker differenziert sind. So gibt es die eigentliche Strahlentherapie, den Forschungsbereich mit Laboren und Experimentalbunker, die Räumlichkeiten für Tierversuche mit der Laserhalle sowie Seminar- und Schulungsbereiche. Im Fokus der Forschung, der Therapie und des gesamten Gebäudes steht der beschleunigte, umgelenkte Protonenstrahl. Um seine besondere Bedeutung zu unterstreichen wird er außen präsentiert - als ein silbermetallisches Fassadenband, das am Vorplatz beginnend, über den Eingang hinweg seinen Weg über die Außenhaut des Gebäudes zieht.
 
project 4:   Museum der Bayerischen Geschichte Regensburg | Neubau Museum und Neubau Bavariathek
year of constr. 4:   2018
comment 4:   Wettbewerb | 1. Preis 2013 NF | 5.600 m², BGF | 10.900 m² Die Konzeption des Museums der Bayerischen Geschichte greift am Donaumarkt in Regensburg die Lage des ehemaligen Hunnenplatzes und der Eschergasse auf. Das gebäudehohe Foyer verbindet die Altstadt mit der Donauseite und integriert den Hunnenplatz. Einzigartig ist die Gestaltung der Dachlandschaft des Gebäudes, die sich mit unterschiedlichen Höhen in die Silhouette der mittelalterlichen Bausubstanz der Stadt Regensburg einfügt. Besondere Transparenz und eine platzähnliche Atmosphäre entwickelt das Haus über die gläserne Decke. Sein Erdgeschoss ist öffentlich, sodass Anrainer und Besucher der Altstadt durch diesen Teil des Museums zum Donauufer spazieren können: Eine Multivision ruhiger Bildsprache in einem eigens dafür eingerichteten Schauraum im Foyer informiert über bayerische Geschichte und Geschichten und macht Lust auf eine ausführliche Begegnung mit den weiteren Inhalten des Hauses. Im Erdgeschoss bietet das Museum eine bayerischen Wirtschaft und den Museumsladen und Platz für eine knapp 1000 Quadratmeter große Sonderfläche. Im ersten Stock inszeniert auf rund 2500 Quadratmetern eine Dauerausstellung die Geschichte Bayerns bis heute. Das Museumsgebäude erhält eine lichtgraue Keramikfassade mit großzügiger Verglasung und Streckmetallelementen, eine feuerverzinkte Metalldachdeckung in Gitterstruktur, terrazzoartige, mineralische schiefer- und kieselfarbene Steinteppichböden und eine ökologische helle Stuccolustro-Wandgestaltung im Innenbereich. Neben dem Museumsgebäude findet die Bavariathek ihren Platz. Hier entwickeln sich die Büroräume für die Verwaltung, Projekträume für das museumspädagogische Programm und Studios für die Arbeit mit dem digitalen Gedächtnis Bayerns.