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company:   AKP Architekten Kauschke + Partner
title:   Herrn
Prename:   Hans-Gerhard
Name:   Kauschke
address:   Hohenzollerndamm 12
city:   10717 Berlin-Wilmersdorf
country:   Deutschland
telephone:   030 862 2051
e-mail:   info@architekten-kauschke.de
website:   www.architekten-kauschke.de
contact - country:   Deutschland
 
project 1:   Erweiterung Kunsthalle, Am Wall, Bremen
year of constr. 1:   2005
comment 1:   Der neu zu errichtende Museumsanbau für die Kunsthallenerweiterung in Bremen führt bei Ausschöpfung des Baufensters und Einhaltung des Raumprogramms zur Maximierung der Gebäudekörperfuge sowie des Lichthofes zwischen dem Alt- und dem Neubau. Sichtbezüge zur historischen Situation im Norden und im Süden werden von innen über die mit erweiterten Brücken erschlossenen und verzahnenden Gebäudekörperfugen erreicht. Eine Gliederung des Baukörpers in Ost-West-Richtung mit Öffnung hin zum Theater am Goetheplatz und der größten Öffnung auf der zu den historischen Wallanlagen hin orientierten Seite in der Fassade stellt weitere Sichtbezüge her. Fluchten und Traufen werden eingehalten. Damit das historische Gebäude unter denkmalpflegerischen Aspekten in seiner Ursprünglichkeit herausgestellt wird, fällt Tageslicht im Fugenbereich des Skulpturengartens bis zur Ebene UG-2. In seiner Materialität soll sich das neue Gebäude mit seinen Farben an das historische Gebäude anlehnen. Homogener, selbstverdichteter Beton arrondiert mit seiner Authentizität das Materialgefüge zwischen der historischem und der neuen Erscheinung. Neben den hellen Sichtbetonoberflächen der Wände im Skulpturengarten und den anthrazitfarbenen Bodenflächen werden die Erschließungsnischen mit Holzpaneelen verkleidet. Der hohe kaminartige Fugenraum unterstützt die Querlüftung. Die gewünscht geschlossene Nutzung des Gebäudes wird an die Fassade getragen und lediglich an den Erschließungzonen aufgebrochen. Mit der Zusammenführung zwischen Innen- und Außenraum werden Erholungszonen geschaffen, die den Ort, den Besucher und die Exponate stärker miteinander verbinden. Gleichzeitig trägt die massive Bauweise des selbstverdichteten Betons zur „passiven“ Klimaträgheit des Neubaus bei. Diese Bauweise sichert nicht nur die Kühlung im Sommer und die Heizung im Winter. Im Heizfall führt die Hüllflächenkonditionierung mit einer spannungsarmen Erwärmung sämtlicher Umgebungs- und Hängeflächen auch zur optimalen Anpassung von Oberflächentemperaturen der Exponate. Die Verwaltung liegt auf der Ebene UG-1 (+8,75 m ü.N.N.). Das Auditorium, die Bibliothek und das Café liegen auf der Ebene UG-2 (+4,34 m ü.N.N.), das Technikgeschoss auf der Ebene UG-3 (+1,73 m ü.N.N.) und die Restaurations- und Depoträume liegen auf der Ebene UG-4 (-3,77 m ü.N.N.). Alle UG-Ebenen (U= bezogen auf Straßenniveau) werden von beiden Seiten mit neuen außen- und innenliegenden Lasten- und Personenaufzügen und jeweils davorliegenden Treppenhäusern erschlossen. Somit ist die unabhängige Erschließung für die Mitarbeiter, zum Auditorium und zur Bibliothek neben dem Zugang zum Café gewährleistet. Die Haupt- und die Personalerschließung des Gebäudekörper-Ensembles bleibt im historischen Teil der erweiterten Kunsthalle. Somit muss kein zusätzlicher Pförtner positioniert werden. Gleichwohl gibt es auf der historischen EG-Ebene im Neubauteil einen Ausgang, der bei übermäßigem Andrang auch als zweiter Eingang genutzt werden kann, sowie einen VIP-Ein-/Ausgang für Empfänge im Skulpturengarten des Lichthofes. Das an diesem Aufzug liegende halbe Treppenhaus erschließt die Unter-, die zwischen VIP-Ein-/Ausgang und Zusatz-Ein-/Ausgang liegende zweite Hälfte eines Treppenhauses die Obergeschosse. Ein mäandernder Rundgang vom historischen Gebäude zum Neubau und wieder zurück in logisch-rythmischer Raumfolge, bei dem an den Nahtstellen die wichtigsten Sichtbezüge eröffnet werden ist ebenso möglich, wie das Schließen der Räume für abgeschlossene Kunstinstallationen. Verbreiterte Brücken erhöhen die Nutzbarkeit der Begegnung und verstärken die Verzahnung der beiden historischen und kontemporären Gebäudeteile. Im südlich gelegenen Bereich verbindet ein ganzes Treppenhaus alle Unter- und Obergeschosse. Die Erschließung der Anlieferung hinter einer rahmenlosen Tür mit innen liegenden Bändern als Einschnitt in die EG-Ebene befindet sich auf Straßenniveau. Der neue Lastenaufzug liegt in unmittelbarer Nähe zur Anlieferung. Der minimalistische Duktus der äußeren Form kontrastiert das historische Gebäude mit Bescheidenheit, aber gleichwohl mit subtiler Präsens. Durch die Kompaktheit des Entwurfes, die Schließung zum Norden und Öffnung zum Süden kann das Gebäude als nachhaltig energetisch günstig betrachtet werden. Die passive Bauweise und Hüllflächen-Bauteilkonditionierung sichert mit einer Wärmepumpenanlage die Kühlung im Sommer und die Heizung im Winter über eine Geothermieanlage. Der Baukörper vermittelt im Norden zwischen dem historischen Gebäude der Kunsthalle und dem Gerhard Marks-Haus mit einem gestaffelten Übergang zum Tor des Ostertorsteinviertels. Gleichzeitig wird genügend Abstand zu einer mächtigen Platane gehalten, deren Krone den Vorplatz des VIP-Eingangs bereichert. Die Behindertenerschließung wird über die Rampe des historischen Baus und einer neuen angebundenen Vorplatzerweiterung gewährleistet. Im Süden wird durch die erweiterte Kompaktheit des Baukörpers der Wasserzug der Wallanlagen nicht angetastet und der Außenbereich des Cafés näher an die Wasserfläche herangeführt. Die Durchwegung im Osten von der Straße zu den Wallanlagen ist gesichert. Zur Stärkung der Ausstellungs-variabilität bei verschieden proportionierten Ausstellungsobjekten und zur Intensivierung des Raumerlebnisses werden unterschiedliche Raumhöhen angeboten. Die Untergeschosse werden auf einer Plattengründung in WU-Beton mit einer Schlitzwand-Blechfugenanbindung an den Bestandsteil wasserundurchlässig ausgebildet. Die Fugen der selbstverdichteten, hellen Sichtbetonoberflächen werden in ihrem Rythmus und ihrer Maßstäblichkeit ebenfalls auf das historische Gebäude bezogen und einer strengen Fugenplanung unterworfen. Vor der innenliegenden Wärmedämmung und der Dampfsperre liegt hinter der Hüllflächen-Bauteilkonditionierung die flexibel angeordnete Technik.
 
project 2:   Wohnhaus mit Privatklinik, Hundekehlestraße 32, Berlin
year of constr. 2:   2004
comment 2:   Nach Abbruch eines 1-geschossigen Wohngebäudes wurde in Abstimmung mit dem Wilmersdorfer Stadtplanungsamt ein 2-geschossiges Wohnhaus mit einem Staffelgeschoss und einer integrierten Klinik errichtet. Eine vorgehängte Wandscheibe simuliert trotz des dahin
 
project 3:   Wohn- und Geschäftsbebuung, Duisburger Straße 9, Berlin
year of constr. 3:   2003
comment 3:   Die in der Wilmersdorfer Wohnstraße störende ehemalige 3-geschossige Hochgarage wurde in Teilen rück- und zum 7-geschossigen Wohn- und Geschäftshaus mit einer Tiefgarage umgebaut. Die Schließung der Straßenfassade trägt an der ehemaligen städtebaulichen B
 
project 4:   Wohn- und Geschäftsbebuung, Pestalozzistraße 45-46, Berlin
year of constr. 4:   2002
comment 4:   Ein straßenseitig 7- geschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude und zwei gartenseitig 4- geschossige Stadtvillen mit einer gemeinsamen Tiefgarage tragen an der ehemaligen städtebaulichen Brache in Berlin zur Stadtreparatur dieser Charlottenburger Blockstrukt